21. April 2009 - energreen: Mehr Privatkunden, Anstieg besonders bei Fixmengen
Köln, 21. April 2009, Nr. 4/2009
Köln. Wie können der und die Einzelne zum Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort beitragen? Eine hervorragende Möglichkeit bietet energreen, der Ökostrom, den nur Stadtwerke im Angebot haben. Über ihren Aufpreis für energreen investieren die Stromkunden in den Ausbau der erneuer-baren Energien. Das Praktische dabei: Die regionale Verbundenheit des Stadtwerks kommt den Kunden zugute: investiert wird in erneuerbare Energien in der Region. Das hilft der Umwelt und stärkt die lokale Wirtschaft.
Für Dipl.-Ing. Vera Litzka, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW), die ihren Mitgliedern, Stadtwerken in ganz Deutschland, energreen anbietet, spricht besonders ein Argument für energreen: „Nicht jeder Kunde kann sich zum Beispiel eine eigene Solaranlage leisten. Durch den energreen-Aufschlag trägt er mit dazu bei, dass die erneuerbaren Energien in seiner Region ausgebaut werden."
Insgesamt betrug der Stromabsatz aller Unternehmen, die energreen anbieten, an energreen-Kunden im Jahr 2008 mehr als 42 Millionen kWh. Zur Verdeutlichung: Mit der Leistung einer Kilowattstunde Strom lässt sich beispielsweise eine Maschine Wäsche waschen oder drei Tage lang ein 150-Liter-Kühlschrank betreiben.
Die energreen-Anbieter - 2008 hatten insgesamt 65 Stadtwerke, allesamt Mitglieder der ASEW, energreen in ihrem Produktportfolio - haben seit 2000 rund 5,6 Millionen Euro in Neuanlagen investiert. Bisher wurden dank energreen knapp 500 Neuanlagen zur regenerativen Stromgewinnung gefördert.
Ein Anstieg ist besonders im Bereich der energreen-Fixmengen (das bedeutet, ein bestimmter kWh-Satz ist energreen-Strom) zu verzeichnen: Dort hat die Anzahl der Gewerbekunden um insgesamt fünf Prozent, bei den Privatkunden gar um 21 Prozent zugenommen. „Wir freuen uns darüber - gleichwohl wünschen wir uns mit unseren energreen anbietenden Mitgliedsunternehmen mehr energreen-Kunden. Besonders bei Jugendlichen erhalten die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz einen immer höheren Stellenwert. Die grundsätzliche Bereitschaft zu mehr Kundenengagement ist daher gesichert", ist ASEW-Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Vera Litzka überzeugt.
Das machen auch jüngste Befragungen deutlich: Gerade bei den Jugendlichen, den Kunden von morgen, zeigt sich eine große Bereitschaft, etwas für den Klimaschutz zu tun. Wie kürzlich eine Umfrage der Jugendzeitschrift BRAVO ergab, ist der Klimawandel das drängendste Thema für die Jugendlichen in Deutschland. So habe die Hälfte von ihnen explizit Angst vor der Klimaveränderung, fast zwei Drittel der befragten Teenager gingen davon aus, dass die Folgen der Klimaerwärmung ihr Leben stark beeinflussen werden. Daher sei der größte Teil der heute 11- bis 17-Jährigen bereit, sich für den Klimaschutz zu engagieren.
energreen ist zertifiziert und mit dem Grüner Strom Label „Gold", dem anspruchsvollen Ökostromlabel, ausgezeichnet.
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist ein Fachverband mit knapp 250 kommunalen Energie- und Wasserversorgungsunternehmen. Ziel der ASEW ist die Förderung rationeller, sparsamer und umweltschonender Energie- und Wasserverwendung. Die ASEW-Mitgliedunternehmen engagieren sich im Bereich der Energieeffizienz, der erneuerbaren Energien und Energiedienstleistungen sowie des sorgsamen Umgangs mit Wasser.
Informationen zu energreen finden Sie unter http://www.energreen.de/
